
Neues Wohnhaus in Ulrichsberg
Nach rund 30 Jahren wird unsere ARCUS-Wohngemeinschaft für Menschen mit psychosozialem Betreuungsbedarf von Kollerschlag ins Ortszentrum von Ulrichsberg verlegt. Ausschlaggebend dafür waren die Entfernung zur bisherigen Infrastruktur sowie der steigende Unterstützungsbedarf der mittlerweile älteren Bewohner*innen.
Der neue Standort bietet künftig deutlich mehr Selbstständigkeit, Teilhabe und Lebensqualität. Auch Bürgermeister Wilfried Kellermann begrüßt das Projekt: „Mit dem neuen Wohnprojekt erhalten Menschen mit Behinderungen einen festen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft – direkt bei uns im Ort. Als Bürgermeister ist es mir ein besonderes Anliegen, solche Projekte zu unterstützen, die unsere Gemeinschaft stärken.“
Der Umbau des Gebäudes hat bereits begonnen und wird vom Vermieter in enger Abstimmung mit ARCUS barrierefrei und bedarfsgerecht umgesetzt. Die Fertigstellung und der Bezug des Wohnhauses sind für Frühling 2027 geplant.
Smartes Wohnen:
Im neuen Wohnhaus werden künftig zehn Bewohner*innen bedarfsgerecht begleitet. Die Betreuung erfolgt durch das Team vom Wohnhaus St. Severin in Sarleinsbach. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf innovativen Technologien und digitalen Assistenzsystemen. „Wir haben uns intensiv mit diesen zukunftsweisenden Entwicklungen beschäftigt und uns dazu auch im ‚Haus der Zukunft‘ in Berlin inspirieren lassen“, erklärt Einrichtungsleiter Christoph Filz.
Für viele Bewohner*innen bedeutet der Umzug einen großen Schritt: „Nach so vielen Jahren fällt der Abschied nicht leicht, aber wir freuen uns auf das neue Zuhause und die neuen Möglichkeiten in Ulrichsberg.“
Wir sagen Danke:
„Wir möchten uns ausdrücklich bei der Gemeindebevölkerung von Kollerschlag für die jahrzehntelange Unterstützung, Offenheit und gelungene Integration unserer Bewohner*innen bedanken. Gleichzeitig freuen wir uns sehr auf den neuen Standort in Ulrichsberg und bitten auch dort die Bevölkerung herzlich um eine wohlwollende Aufnahme und ein gutes Miteinander. Nur gemeinsam kann gelebte Inklusion im Alltag gelingen“, so die ARCUS Geschäftsführung.