Ernstfall wurde geprobt

Der Ernstfall wurde geprobt: Im Wohnhaus Sozialforum in Gramastetten fand kürzlich eine groß angelegte Feuerwehr- und Einsatzübung statt. Ziel war es, die Abläufe im Brandfall zu trainieren und die Sicherheit der Bewohner*innen weiter zu verbessern.

Die Übung wurde von Michael Ginterseder, Obmann der Freiwilligen Feuerwehr Gramastetten, in enger Abstimmung mit dem Team des Wohnhauses organisiert. Neben der Feuerwehr Gramastetten waren auch die Feuerwehren Walding, Koglerau und Lassersdorf im Einsatz. Unterstützt wurden sie vom Roten Kreuz Walding sowie Gemeindearzt Dr. Johann Reiter. Insgesamt nahmen rund 80 externe Einsatzkräfte und Beteiligte an der Übung teil.

Angenommen wurde ein Brandausbruch im Sozialraum des Nebengebäudes. Dadurch war der Fluchtweg über das Stiegenhaus aus den Obergeschossen versperrt. Die Bergung der eingeschlossenen Personen erfolgte deshalb mithilfe eines Bergekrans über den Balkon. Neben Bewohner*innen stellten sich auch drei Feuerwehrmitglieder als zu bergende Personen zur Verfügung.

Gerade vor dem Hintergrund des Großbrandes im Jahr 2016 hat die regelmäßige Vorbereitung auf Notfälle im Wohnhaus einen besonders hohen Stellenwert. Solche Übungen leisten einen wichtigen Beitrag, um Abläufe zu optimieren und die Sicherheit der Bewohner*innen im Ernstfall bestmöglich zu gewährleisten.

Bei der anschließenden Nachbesprechung wurden wertvolle Erkenntnisse gesammelt und neue Ideen für die Weiterentwicklung des Sicherheitskonzepts erarbeitet. Den gelungenen Abschluss bildete eine gemeinsame Grillerei mit den Bewohner*innen, dem diensthabenden Betreuerteam sowie den Einsatzkräften.

Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Feuerwehren, dem Roten Kreuz Walding und Gemeindearzt Dr. Johann Reiter für ihren engagierten Einsatz und die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Gemeinsam leisten sie einen wichtigen Beitrag, um im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.

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